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Acht LIV Golf Spieler in Dubai gestrandet – dank Privatjet doch rechtzeitig in Hongkong

Lee Westwood und sieben weitere LIV Golf Spieler saßen in Dubai fest. (Foto: Getty)

Flugausfälle im Nahen Osten sorgten für Reisechaos. Erst eine kurzfristige Rettungsaktion brachte acht LIV Golf Profis rechtzeitig nach Hongkong.

Eigentlich sollte es für mehrere LIV Profis nur ein normaler Reiseweg werden: Training im Nahen Osten, dann weiter zum nächsten Turnier. Stattdessen saßen acht Spieler in Dubai fest, weil wegen des eskalierenden Konflikts in der Region Flüge ausfielen und teils Flughäfen vorübergehend geschlossen wurden. Kurz vor dem Start von HSBC LIV Golf Hong Kong kam dann die Entwarnung: Die Gruppe hat es doch noch nach Hongkong geschafft, möglich gemacht durch einen Privatjet, der laut Berichten von ihrem LIV Kollegen Jon Rahm organisiert wurde.

LIV Golf Reisechaos: Diese acht Profis waren betroffen

Betroffen waren Lee Westwood, Laurie Canter, Thomas Detry, Sam Horsfield, Anirban Lahiri, Tom McKibbin, Adrian Meronk und Caleb Surratt. Sie waren in Dubai und Umgebung unterwegs, um sich auf den Asien Stopp der Liga vorzubereiten, als sich die Lage zuspitzte und der reguläre Luftverkehr für viele Reisende zur Geduldsprobe wurde. In dieser Phase blieb lange unklar, ob alle rechtzeitig zum Turnierstart ankommen würden.

Der Durchbruch kam in der Nacht auf Mittwoch. Adrian Meronk bestätigte seine Ankunft später selbst auf X und schrieb sinngemäß, dass er sicher in Hongkong angekommen sei, sich für die Hilfe bedanke und hoffe, bald nach Hause zu können. Entscheidend war offenbar ein kurzfristig organisierter Reiseplan, der nicht nur Flüge beinhaltete, sondern auch einen Landtransfer: Laut Berichten wurden Teile der Gruppe über die Grenze in den Oman gebracht und von dort ausgeflogen. Aus Sicherheitsgründen hielten sich Beteiligte mit Details zunächst zurück, um niemanden zusätzlich zu gefährden

Sportlich ist das Timing heikel, aber für LIV wichtig. LIV Golf Hong Kong wird vom 5. bis 8. März 2026 im Hong Kong Golf Club in Fanling gespielt. Wer erst kurz vor dem ersten Abschlag landet, muss Jetlag, fehlende Platzrunde und den schnellen Wechsel der Zeitzonen schlucken.

Blick nach vorn: Hat das Folgen für andere Turniere in der Region

Aktuell wirkt es so, als sei das Problem vor allem eine akute Reise und Sicherheitslage gewesen, nicht ein langfristiger Golf Kalender Effekt. Turniere, die erst Wochen später stattfinden, sind nicht automatisch betroffen. Für April steht in den Emiraten zum Beispiel die Abu Dhabi Challenge auf der HotelPlanner Tour im Kalender. Ob es dort Einschränkungen gibt, hängt weniger vom Golf ab als von der Frage, wie stabil der Flugverkehr und die Sicherheitslage in den nächsten Wochen bleiben.

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