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Erster Albatros der Karriere: Jordan Smith krönt 63er-Runde in Utah

Mit einem Albatros auf seinem letzten Loch beendete Jordan Smith bei der Bank of Utah Championship eine 63er-Runde. Der Engländer sprach danach über seinen ersten Doppel-Eagle, seine Serie an spektakulären Schlägen und seine erste Saison auf der PGA Tour.

Jordan Smith hat bei der Bank of Utah Championship eine 63er-Runde gespielt und sie mit einem Albatros auf der 9, seinem letzten Loch, abgeschlossen. Für den Engländer war es der erste Doppel-Eagle seiner Karriere.

„Ja, das war schon etwas ganz Besonderes“, sagte Jordan Smith auf der Pressekonferenz. Er habe den ganzen Tag gut gespielt. Auf der 9 sei ihm ein guter Drive gelungen, danach habe er „die perfekte Distanz für das Eisen 6“ gehabt. Der Ball sei mitten auf dem Grün gelandet, weitergerollt „und kam perfekt heraus“.

Jubel statt Sicht aufs Loch

Wie der Ball fiel, konnte Smith selbst nicht ganz verfolgen. „Wir konnten ihn sehen. Er bekam einen günstigen Sprung auf dem Grün, der ihn Richtung Loch schoss. Dann rollte er über eine kleine Kuppe, und wir sahen ihn nicht mehr. Dann haben alle gejubelt und die Arme hochgerissen, da wussten wir es“, beschrieb er den Moment.

Vor dem Albatros war Smith schon gut unterwegs. Auf der 8 lochte er einen Putt aus rund neun Metern (30 Fuß) und wies darauf hin, dass man an diese Fahne nur schwer herankomme, weil sie so knapp an der Vorderkante stecke. Auf dem anderen Par 5 brauchte er nur vier Schläge. Auch sein Flightpartner Brendon Todd hatte die letzten drei Löcher mit drei Birdies gespielt. Smith nahm es mit Humor: „Wir haben sie alle gut gespielt, um fair zu sein, und dann musste ich auf der 9 so etwas machen und es ihnen allen verderben.“

Auf die Frage, ob er von einem Doppel-Eagle oder einem Albatros spreche, antwortete Smith knapp: „Für mich ist es ein Albatros“ („Albatross for me“).

Serie besonderer Schläge

Der Albatros passt zu einem Lauf, den Smith derzeit erlebt. Bei der Wyndham Championship gelang ihm ein Hole-in-One, beim St. Jude lochte er einen Schlag aus dem Fairway ein. „Wir haben gerade einen richtigen Lauf“, sagte er. Das Ass bei der Wyndham habe ihm immerhin ein paar Wyndham-Punkte als Bonus eingebracht. Der Albatros sei aber eine Premiere gewesen, „und eine Runde so zu beenden, ist sogar noch spezieller“.

Mit einem guten Gefühl sei er in die Woche gegangen. Er habe eine freie Woche zu Hause in England verbracht und zuvor in Wentworth eine ordentliche Woche gespielt. Zu schaffen gemacht hätten ihm nur Jetlag und die Zeitumstellung. Sein Spiel fühle sich aber schon seit einigen Monaten gut an.

Erste Saison in Amerika

Insgesamt ist Smith mit seiner ersten Saison auf der PGA Tour sehr zufrieden. Zunächst habe er sich daran gewöhnen müssen, wie die Dinge in Amerika im Vergleich zur DP World Tour laufen. „Alles lief reibungslos, und ich habe richtig gutes Golf gespielt“, sagte er. In der Fall Series gehe es nun darum, sich für das kommende Jahr abzusichern. Danach wolle er weiter angreifen, um sich ab nächstem Jahr für einige Signature Events zu qualifizieren.

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